Marie La Veau (* 1794 in New Orleans; † 16. Juni 1881 in New Orleans) gilt als Begründerin dessen, was man heute unter Voodoo versteht.
1830 wurde Marie La Veau Voodooqueen und war damit damals nicht die einzige in New Orleans. Es gab viele Gruppen, die auch miteinander konkurrierten. Aber LaVeau schaltete sie alle irgendwie aus. Einige starben plötzlich, andere verließen die Stadt, andere schworen ihr Gefolgschaft. Zu jener Zeit galten Voodoo-Anhänger als Teufelsanbeter und mussten mit Verfolgung rechnen. Marie La Veau reagierte darauf, indem sie Voodoo mit dem Katholizismus mischte, beispielsweise mit katholischen Devotionalien, Heiligenstatuen und Kruzifixen. Sie behauptete, Voodoo-Anhänger seien gute Christen. Immer wieder wurde versucht, Marie La Veau vor Gericht zu bringen. Aber es kam nie zu einem Prozess. Offensichtlich schützten sie ihre vielfältigen Beziehungen und ihr Wissen über die Gesellschaft New Orleans. Am 16. Juni 1881 verstarb Marie La Veau. Aber es ist nicht sicher, ob dies nicht eher der Todestag einer ihrer Töchter ist. Es gibt Vermutungen, dass die Tochter übergangslos die Rolle ihrer Mutter übernahm, denn Marie Le Veau sah mit 60 immer noch wie 30 aus. (Text von Wikipedia entliehen)
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